Slipstream
Slipstream ist in der Serie Andromeda der einzige Weg, schneller als das Licht zu reisen. Dazu die Andromeda Ascendant als Modell mit 47 cm.
Slipstream ist in der Serie Andromeda die einzige bekannte Art, schneller als das Licht zu reisen: Schiffe reiten auf Quantenfäden, die Sterne und Galaxien miteinander verbinden. Entdeckt hat ihn vor rund 10.000 Jahren der vedranische Wissenschaftler Rochinda. Auf dieser Entdeckung beruht das ganze Systems Commonwealth.
Was ist Slipstream?
Eine zusätzliche Dimension, eng mit der gewohnten Wirklichkeit verflochten, in der die Verbindungen zwischen Massen als Fäden sichtbar werden. Zwischen Planeten und Sonnen sind diese Fäden riesige, pulsierende Stränge.
Laut Andromeda-Wiki hängen die Wirtschaft und die ganze Lebensweise der bekannten Welten am Slipstream, weil es keinen anderen Weg gibt, schneller als das Licht zu reisen. Das Wiki nennt ihn deshalb die vielleicht wichtigste Entdeckung überhaupt. Nur 112 Jahre nach ihr wurde die erste vedranische Kaiserin gekrönt, und das Reich breitete sich über die bekannten Welten aus.
Die Bewohner der Serie sprechen auch vom Streaming oder vom Reiten auf den Schienen. Seamus Harper fasst es so: Slipstream sei ein Weg, schneller als das Licht zu reisen, ohne schneller als das Licht zu reisen.
Wie funktioniert der Slipstream?
Ein Gravitationsfeldgenerator senkt die Masse des Schiffs drastisch, dann öffnet der Slipstream-Antrieb einen Slippunkt, durch den das Schiff hineinfährt. Dort hängt es sich mit seinen Runnern an die Fäden.
Der Pilot steuert nun von Kreuzung zu Kreuzung, bis er den gewünschten Slippunkt erreicht und zurück in den normalen Raum wechselt. Meist sind mehrere Ein- und Austritte nötig, bis das Ziel erreicht ist. Eine Zeitdehnung gibt es dabei kaum. Nahe starken Schwerkraftquellen lässt sich kein Slippunkt öffnen, und am Rand einer Galaxie ist es schwer, einen zu finden.
Warum braucht Slipstream einen lebenden Piloten?
Weil an jeder Kreuzung geraten werden muss, und organische Wesen dabei fast immer richtig liegen. Eine künstliche Intelligenz trifft laut Wiki nur in der Hälfte der Fälle.
Die Erklärung der Serie: An einer Kreuzung sind beide Wege zugleich richtig und falsch, bis jemand wählt. Erst die Wahl eines lebenden Beobachters macht einen Weg zum richtigen, mit einer Trefferquote von über 99 Prozent. Selbst die Andromeda Ascendant, ein Schiff mit eigenem Bewusstsein, braucht deshalb einen Piloten aus Fleisch und Blut.
Wie es ohne Piloten ausgeht, zeigt ihre eigene Geschichte. Nachdem die Magog die Besatzung getötet haben, irrt die Andromeda laut Wiki 13 Monate lang allein durch den Slipstream, von der Galaxie M82 bis nach Triangulum.
Wie lange dauert eine Reise im Slipstream?
Das hängt kaum von der Entfernung ab, sondern von Glück und Können des Piloten. Zwischen zwei Galaxien können Minuten liegen, bei schlechtem Verlauf aber auch Wochen oder Monate.
Oft befahrene Strecken werden schneller und berechenbarer. Die Route zwischen Tarn-Vedra und San-Ska-Re gilt deshalb als sicher und bequem. Beka Valentine steuerte die Andromeda einmal etwa zwölfmal schneller als üblich durch die Kreuzungen.
Braucht jedes Schiff für den Slipstream Runner?
Nein, und das Wiki lässt offen, welchen Vorteil die Runner bringen. Fast alle größeren Schiffe des Systems Commonwealth haben sie, Schiffe der Magog und der Nietzscheaner dagegen nicht.
Auch kleinere Schiffe wie die Eureka Maru fahren ohne Runner durch den Slipstream, offenbar genauso gut. Ein ganzes Sternsystem lässt sich sogar vom Slipstream abtrennen: Die Vedraner taten das mit Tarn-Vedra, mit unbekannter Technik und einer Novabombe. Seitdem ist die Heimat der Vedraner kaum noch zu erreichen.
Welches Modell zeigt Slipstream-Technik?
Die Andromeda Ascendant, als Modell 47 cm. An ihr sieht man die Slipstream-Runner, das längste Stück Technik an Bord.
Die Runner reichen weit über Bug und Heck hinaus und verbinden sich erst am Ende mit dem Rumpf. Angetrieben wird das Schiff im Slipstream von Triebwerken der Baureihe Mark VIII. Für den Druck ist diese Form dankbar, weil sie ohne filigrane Aufbauten auskommt. Bei 47 cm entsteht das Modell aus mehreren Teilen, einzeln auf Bestellung aus PLA, von Hand entgratet, geschliffen und montiert. Kein Bausatz: Es kommt fertig an.
Text dieses Eintrags mit KI-Unterstützung erstellt und automatisch geprüft. Verantwortlich: Christoph Reinhardt. Wie die Texte hier entstehen
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