Normandy SR-1
Die Normandy SR-1 ist die Tarnkappen-Fregatte der Systemallianz in Mass Effect, Shepards erstes Schiff. Als Modell 47 × 19 cm, aus PLA.
Die Normandy SR-1 ist eine Tarnkappen-Fregatte der Systemallianz aus Mass Effect, mit der Commander Shepard im ersten Teil der Reihe unterwegs ist. Das Mass-Effect-Wiki beschreibt sie als Prototyp eines „Deep Scout“, entwickelt von der Allianz gemeinsam mit der Turianischen Hierarchie und gefördert vom Citadel-Rat. In Dienst gestellt wurde sie 2183.
Wofür wurde die Normandy SR-1 gebaut?
Für Aufklärung im Alleingang, tief in unsicheren Regionen der Galaxis. Die Fregatte soll dort hinein, wo ein größeres Schiff sofort auffallen würde, und unbemerkt wieder heraus.
Der volle Name verrät den Zweck: SSV steht für Systems Alliance Space Vehicle, SR für Stealth Reconnaissance, also Tarnaufklärung. Benannt ist das Schiff nach der Schlacht in der Normandie von 1944. Den Befehl hat zunächst David Anderson, dann übernimmt ihn Shepard als erster menschlicher Spectre. Unterstellt bleibt die Normandy trotzdem der Allianz.
Wie kostbar der Prototyp ist, zeigt eine Zahl aus dem Spiel: Allein der Antriebskern kostet 120 Milliarden Credits. Ein Konteradmiral der Allianz hält die Normandy deshalb für überentwickelt und so teuer wie einen schweren Kreuzer. In der Schlacht um die Citadel führt sie den Angriff auf den Reaper Sovereign an und zerstört ihn, nachdem seine Schilde gefallen sind.
Woran erkennt man die Normandy SR-1?
An der flachen, gestreckten Silhouette mit langen, nach hinten laufenden Bögen. Laut dem Artbook The Art of the Mass Effect Universe standen Deltaflügel-Kampfflugzeuge und die Concorde Pate.
Art Director Derek Watts beschreibt in seinen Kommentaren zum Entwurf Bögen, die durch den ganzen Rumpf laufen, Winkel von 45 Grad und kleine Flügel vor dem Cockpit, die diese Linie bis in die Spitze tragen. Ein schmaler Navigationsturm am Heck bricht sie auf. An den Seiten sitzen die Triebwerksgondeln.
Innen hat das Schiff drei Decks: oben Brücke, Gefechtsstand und Galaxiekarte, darunter die Quartiere, ganz unten Maschinenraum und Hangar für den Mako. Ein Detail verrät die turianische Mitarbeit. Der Platz des Kommandanten steht im Gefechtsstand hinten statt in der Mitte, weil turianische Offiziere ihre Leute lieber überblicken, als zwischen ihnen zu stehen.
Wie tarnt sich die Normandy SR-1?
Indem sie ihre eigene Wärme speichert, statt sie abzustrahlen. Das System heißt IES, Internal Emission Sink, und legt die Abwärme in Lithium-Wärmesenken tief im Rumpf ab.
Vor der Kälte des Alls ist ein Schiff sonst leicht zu orten. Die Normandy kann zwei bis drei Stunden unter Tarnung laufen oder tagelang passiv durch ein System treiben. Dann muss die Wärme hinaus, sonst würde sie die Besatzung kochen. Im Überlichtflug wirkt die Tarnung nicht, und wer einfach aus dem Fenster schaut, sieht das Schiff trotzdem.
Gespeist wird das System vom Tantalus-Kern, im Verhältnis etwa doppelt so groß wie der Kern anderer Schiffe. Er erzeugt Massekonzentrationen, in die das Schiff hineinfällt, und bewegt es so ohne Wärme abstrahlende Triebwerke. Bewaffnet ist die Fregatte wie alle ihrer Art: GARDIAN-Laser zur Nahverteidigung, kinetische Barrieren und eine Massebeschleuniger-Kanone entlang des Rumpfs.
Wie groß ist die Normandy SR-1 wirklich?
Eine Länge nennt das Mass-Effect-Wiki für die SR-1 nicht. Fest steht nur die Aufteilung auf drei Decks und die Klasse: Fregatten sind laut Wiki leichte Geleit- und Aufklärungsschiffe und können, anders als größere Schiffe, auf Planeten landen.
Einen Anhaltspunkt liefert die Nachfolgerin. Die Normandy SR-2 ist laut Wiki fast doppelt so groß und hat fünf Decks statt drei. Für die SR-2 nennt das Wiki 170 Meter, eine Angabe von Art Director Derek Watts aus einem Interview. Auf die SR-1 umrechnen lässt sich das nicht sauber, darum steht hier keine Zahl.
Wie groß ist die Normandy SR-1 als Modell?
Das Modell misst 47 × 19 cm. Es ist also deutlich länger als breit, und genau diese gestreckte Linie macht die SR-1 aus.
Ein Maßstab lässt sich nicht ausrechnen, weil das Wiki keine Länge nennt. Die SR-2 gibt es ebenfalls als Modell. Die beiden stehen aber nicht in einem gemeinsamen Maßstab, und aus dem Nebeneinander im Regal lässt sich das Größenverhältnis der Spiele nicht ablesen.
Was bedeutet die Form der SR-1 für den 3D-Druck?
Vor allem Schleifarbeit an den Bögen. Gerade Kanten kommen im Druck sauber heraus, lange Rundungen zeigen dagegen die Schichten, und der Rumpf der SR-1 besteht fast nur aus solchen Bögen.
Bei 47 cm passt das Schiff außerdem nicht am Stück aufs Druckbett. Es entsteht aus mehreren Teilen, die nach dem Druck verschliffen und montiert werden. Gefertigt wird einzeln auf Bestellung aus PLA, mehrfarbig, von Hand entgratet und geschliffen. Kein Bausatz: Das Modell kommt fertig zusammengesetzt an.
Text dieses Eintrags mit KI-Unterstützung erstellt und automatisch geprüft. Verantwortlich: Christoph Reinhardt. Wie die Texte hier entstehen
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