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Warpantrieb

Der Warpantrieb ist in Star Trek die Technik für Reisen schneller als das Licht. Am Modell der Enterprise NCC-1701 (44 × 20 cm) gut zu sehen.

Der Warpantrieb ist in Star Trek die Technik, mit der Raumschiffe schneller als das Licht reisen. Er hüllt das Schiff in eine Subraumblase und verzerrt den Raum um sie herum. Ohne ihn gäbe es nach Memory Alpha keine interstellare Zivilisation, keine Erkundung und keinen Handel zwischen den Sternen.

Was ist der Warpantrieb?

Der verbreitetste überlichtschnelle Antrieb der Milchstraße. Seine Geschwindigkeiten werden in Warpfaktoren angegeben, und im 24. Jahrhundert war er das wichtigste Mittel für Reisen zwischen den Sternen.

Der Unterschied ist gewaltig: Planeten, die mit Impulsantrieb Jahre entfernt liegen, erreicht ein Schiff mit Warp in Tagen. Andere Namen gab es auch. Zefram Cochrane beschriftete seine Anzeigen mit „space warp generator“, die Sternenflotte sprach in den 2250er Jahren von „hyperdrive“, die Ferengi gelegentlich von „lightspeed drive“. Durchgesetzt hat sich der Name Warpantrieb, und das Wort Warp steht längst für die ganze Technik.

Wie funktioniert der Warpantrieb?

Ein Warpkern erzeugt Energie aus Materie und Antimaterie, Warpspulen in den Gondeln formen daraus das Warpfeld. Im 24. Jahrhundert reagieren Deuterium und Antideuterium miteinander.

Gesteuert wird diese Reaktion über Dilithiumkristalle. Dabei entsteht ein sehr energiereiches Plasma, das Leitungen zu den Gondeln führen. Dort speisen Plasma-Injektoren die Warpspulen, die das Feld aufbauen. Dasselbe Plasmasystem versorgt auch die übrigen Systeme des Schiffs mit Energie. Andere Völker nutzen andere Quellen, die Romulaner etwa künstliche Quanten-Singularitäten. Das Prinzip bleibt ähnlich.

Wer hat den Warpantrieb erfunden?

Auf der Erde Zefram Cochrane, dessen Phoenix am 5. April 2063 zum ersten Warpflug startete. Der Flug lockte ein vulkanisches Schiff an, der Beginn des Ersten Kontakts.

Andere Völker waren weiter: Die Vulkanier reisten schon im 9. Jahrhundert vor Christus zwischen den Sternen. Die Menschen kamen nur langsam voran. Erst in den 2140er Jahren überschritt ein Triebwerk von Henry Archer Warp 2: 2143 flogen A.G. Robinson und Jonathan Archer damit Warp 2,5 und brachen die sogenannte Warp-2-Barriere. Die Enterprise NX-01 war 2151 das erste Schiff der Erde mit Warp-5-Triebwerk, bis 2161 erreichte die Sternenflotte Warp 7.

Wie schnell ist Warp?

Das hängt von Zeit und Schiff ab. Die Constitution-Klasse aus Kirks Zeit hatte Warp 6 als höchste sichere Reisegeschwindigkeit, im Notfall Warp 8.

Versuche, darüber hinauszukommen, gab es immer wieder. In den 2280er Jahren testete die Sternenflotte mit der USS Excelsior einen Transwarpantrieb. Das Experiment scheiterte, die Excelsior bekam einen herkömmlichen Warpantrieb und ging so in Dienst.

Im 24. Jahrhundert galt eine neue Skala mit Warp 10 als theoretischer Obergrenze. Die Enterprise-D hielt Warp 9,6 zwölf Stunden lang, die Voyager erreichte als Reisegeschwindigkeit bis zu Warp 9,975. 2370 zeigte sich, dass herkömmliche Warpantriebe den Raum schädigen. Der Föderationsrat legte daraufhin ein Tempolimit von Warp 5 fest, ausgenommen Notfälle.

Woran erkennt man den Warpantrieb an einem Schiff?

An den Gondeln. In ihnen sitzen die Warpspulen, und ihre Form verrät, aus welcher Zeit ein Schiff stammt.

Die Enterprise der Originalserie trägt zylindrische Gondeln. Beim Umbau der Constitution-Klasse in den 2270ern wurden sie durch eine flachere Form ersetzt. Zur selben Zeit wurden Warptriebwerke für Standardgeschwindigkeiten ab Warp 8 neu ausgelegt. Die Intrepid-Klasse der Voyager stellt ihre Gondeln auf bewegliche Ausleger und richtet sie für den Warpflug neu aus.

Welches Modell zeigt den Warpantrieb?

Am deutlichsten die USS Enterprise NCC-1701 aus der Originalserie, als Modell 44 × 20 cm. Ihre glatten, zylindrischen Gondeln mit runden Kappen vorn sind die klassische Form.

Wer die Entwicklung sehen will, findet sie in der Shadow Box mit der Enterprise-Linie von der NX-01 bis zur NCC-1701-G, 37 × 37 cm für die Wand. Nach dem Produktnamen reicht sie über vier Jahrhunderte. Die langen Ausleger der Gondeln sind im Druck meist die feinste Stelle eines Schiffs. Gedruckt wird jedes Stück einzeln auf Bestellung aus PLA, von Hand entgratet, geschliffen und montiert. Kein Bausatz: Es kommt fertig an.

Text dieses Eintrags mit KI-Unterstützung erstellt und automatisch geprüft. Verantwortlich: Christoph Reinhardt. Wie die Texte hier entstehen

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