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Protomolekül

Das Protomolekül ist in The Expanse ein außerirdischer Wirkstoff vom Saturnmond Phoebe, der Leben umbaut, um das Tor zum Ringnetz zu errichten.

Das Protomolekül ist in The Expanse ein Wirkstoff außerirdischen Ursprungs, der Lebewesen verändert und ihre Biomasse für eigene Zwecke umbaut. Entdeckt wurde es auf dem Saturnmond Phoebe. Wer es erforscht, hält es zunächst für eine Waffe; tatsächlich ist es ein Werkzeug.

Was ist das Protomolekül?

Kein Lebewesen, sondern eine Art Bauanleitung. Antony Dresden von Protogen beschreibt es laut Expanse-Wiki als frei schwebende Anweisungen, die andere sich vermehrende Systeme anpassen und steuern sollen.

Naomi Nagata erkennt die Substanz an Bord der Anubis als eine Art Nanoflüssigkeit. Ihre Energie bezieht sie aus ionisierender Strahlung, und je mehr davon, desto schneller wächst sie. Das Protomolekül bevorzugt Strukturen aus Kohlenstoff und Silizium und kommt ohne Sauerstoff aus. In der Serie heißt es auch „Blue Goo“, in den Büchern „Brown Goo“, bei Protogen schlicht „the Viral Agent“.

Woher kommt das Protomolekül?

Von einer fremden Zivilisation, den Erbauern der Ringe. Laut Wiki wurde es vor zwei Milliarden Jahren in einem Asteroiden auf den Weg geschickt, eigentliches Ziel war die Erde.

Den Asteroiden fing die Schwerkraft des Saturn ein, er wurde zum Mond Phoebe. Dort fand der Mars bei einer Erkundung für den Eisabbau seltsame Silikatproben und holte Protogen als Partner für eine Forschungsstation dazu. Protogen erkannte den Wirkstoff und gab ihm seinen Namen.

Wofür ist das Protomolekül gedacht?

Um Infrastruktur zu bauen, nicht um Leben zu schaffen. Sein erstes Ziel ist ein Tor, das ein Sternsystem an das Ringnetz seiner Erbauer anschließt.

Dafür braucht es Biomasse. Befallene Menschen sterben nach menschlichem Verständnis, werden aber in Wahrheit umgebaut. Ist genug Material vorhanden, wandert das Protomolekül an den Rand des Sternsystems und baut dort einen Ring. Im Sonnensystem entsteht so jenseits der Umlaufbahn des Uranus ein Bauwerk von tausend Kilometern Durchmesser, das Tor zu mehr als tausend weiteren Systemen.

Wie verbreitet sich das Protomolekül?

Durch Kontakt, nicht durch die Luft. Im Körper breitet es sich aus, während der Wirt in eine Art Winterschlaf fällt; Strahlung beschleunigt den Vorgang stark.

Danach folgen Fieber und Verwirrung, dann tritt eine braune, hoch ansteckende Flüssigkeit aus. Später verschmilzt das Protomolekül Körper mehrerer Wirte und baut Organe für neue Aufgaben um. Typisch sind laut Wiki schwarze Fäden, brauner Schleim und blaues Leuchten. Auf Eros entsteht aus der Biomasse der Bewohner eine Art Schwarmbewusstsein, dessen Keim Julie Mao ist.

Welche Rolle spielt das Protomolekül im Sonnensystem?

Das Protomolekül ist der Auslöser der großen Krisen der ersten Staffeln. Protogen testet es an der Bevölkerung der Station Eros, später an Hybriden aus Mensch und Protomolekül, die als Soldaten dienen sollen.

Eros stürzt schließlich auf die Venus, und dort beginnt das Protomolekül, den Planeten umzubauen. Das Wissenschaftsschiff Arboghast der UN, das die Venus beobachtet, wird laut Wiki bis auf Schrauben und Bolzen zerlegt; 572 Menschen sterben. Später gilt die letzte bekannte Probe als in den Händen der Free Navy, tatsächlich gelangt sie nach Laconia.

Welche Modelle gehören zum Protomolekül?

Zwei Schiffe, die in der Serie mit dem Protomolekül verbunden sind. Das Modell selbst zeigt natürlich nur das Schiff.

Anubis — die Tarnkappenfregatte der Amun-Ra-Klasse von Protogen. Sie transportierte eine Probe des Protomoleküls, bis es an Bord ausbrach und die Besatzung tötete; ihr Reaktor war danach von leuchtender Masse überzogen. Als Modell 30 × 13 cm.

Razorback — die Rennyacht von Julie Mao, von der laut Wiki alle späteren Proben im Sonnensystem stammen. Auf Eros ruft das Protomolekül einen Satz über die Razorback über die Lautsprecher der Station. In der dritten Staffel fliegen Alex Kamal und Naomi Nagata sie zu einem befallenen Schiff der UNN. Als Modell 40,5 × 15 cm.

Beide werden einzeln auf Bestellung aus PLA gedruckt, mehrfarbig, von Hand entgratet, geschliffen und montiert. Kein Bausatz: Sie kommen fertig an.

Text dieses Eintrags mit KI-Unterstützung erstellt und automatisch geprüft. Verantwortlich: Christoph Reinhardt. Wie die Texte hier entstehen

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